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Sonntag, 18. Januar 2015

Quer durch Sansara (4) - Durch die Snowlands

Nach den wintersportlichen Aktivitäten ging es bequem mit dem eigenen Heli von Chamonix City über die südlichen Snowlands von Sansara zum Berhould Pass. Der Flug verlief problemlos, weder Bannlines noch die Regionsübergänge machten Probleme.


Quelle: SL-Wiki
Dort ist die Endstation der ONSR (Okemo, Nakiska, and Southern Railway), einer Bahnstrecke in Second Life, mit der ich einen Teil der Sansara-Expedition bestreiten möchten. Die Strecke führt mich wieder zurück zum Zermatter See.
Die Bahn fährt automatisch,  man kann auch keine eigenen Wagen auf die Schienen setzen. Der Konstruktionstechnik sieht man den Charme der frühen SL-Jahre hat, von Mesh  ist das rollende Material weit entfernt.





Über der Bahnstation tront auf einem Felsmassiv eine mächtige Burg mit einem kleinen Städtchen dahinter das zu einem Besichtungsrundgang einlädt.


Nach dem Einstieg in den futuristisch anmutenden Wagen der ONSR geht die Fahrt Richtung Norden los. Vorbei an diversen Haltestellen, schneebedeckten Landschaften und kleinen Orten nähert sich die Bahn dem Zermatter See. Ein großes Stück der Strecke führt an einem Wasserlauf entlang.

Hier eine Übersicht aller Haltestellen der ONSR (Nummern zeigen die Stationen auf der obigen Karte, Quelle SL-Wiki)
  1. NSR Linden Chalet station, Wengen
  2. ONSR Oberstdorf/Valmorel halt
  3. ONSR Eagan Bridge halt, Valmorel
  4. ONSR DJ's Landing halt, Eagan
  5. ONSR Snow Bunny Cottage halt, Ohno
  6. ONSR Okemo Gorge viaduct
  7. ONSR Okemo Canyon station
  8. ONSR Nakiska viaduct
  9. ONSR Tornado Pass halt
  10. ONSR Smithers High&Low bridges
  11. ONSR Berthould Pass car barn
  12. ONSR Smithers Firth station 

Impressionen von der Strecke
Von DualAtoll gibt es auf YouTube u.a einen ziemlich aktuellen (16. Dez 2014) Video der Yava Script Pod Tour (S3: Wengen Okemo Gorge & the ONSR) wo er die komplette Strecke abgefahren ist und dies gefilmt hat. Allerdings ist er die Strecke in der anderen Richtung gefahren und bei der Pod Station Durango (siehe Teil 2) eingestiegen.

An der Endstation auf der Region Wengen nutze ich nochmal die Möglichkeit mit einem Sessellift auf den Berg zu fahren um dort die Fernsicht auf die Snowlands von Sansara zu genießen.
Top of the Mountains
Wieder unten angekommen überquerte ich den Zermatter See (der bei Wengen liegt - SL!!) mit den Schlittschuhen bis zu seinem Abfluß wo das Eis wieder in Wasser übergeht.  Auf alles vorbereitet hat der olle Atlan natürlich sein Kanu (oder Kajak?) in der Hosentasche und kann dies nun zu Wasser lassen.


Durch enge Canyons paddelt es sich angenehm durch die Landschaft bis eine kleine Stufe den Paddler kurz anhalten lässt. Todesmutig geht es aber weiter, elegant schwebt das Boot nach unten!


Einige Paddelschäge weiter kommt eine kaputte Brücke ins Sichfeld, die mir irgendwie bekannt vorkommt. Unter der Brücke steht noch eine größere Avataregruppe und am Pfeiler steht "Barack Obama built this". War da Maddy nicht bei einer seiner Mainlandtouren vorbeigekommen und hat erfolglos ein einsames Fräulein zum Einsteigen animieren wollen? Und siehe da, das Fräulein wartet immer noch, wenn nun auch in Gesellschaft eines bulligen Secret Service Aufpassers.

Am Wegesrand von Mailnad erlebt gibt es immer wieder überraschendes zu sehen.

 Hinter der Brücke öffnet sich der Wasserweg, einige Steine erfordern einen Zickzackkurz und nach einer weiteren Wasserstufe wird das Gewässer ruhiger.


Kurz darauf ist wieder die Region Ganymed erreicht und an der großen Staumauer ist dieser Teil der großen Sansarareise zu Ende.

Dieser Part war der bisher längste und wurde mit Helicopter, Bahn, Sessellift, Schlittschuhen und Paddelboot bewältigt. Auf der ganzen Strecke gab es keine Probleme mit Regionsgrenzen und nur im allerletzten Stück, dem Stausee von Ganymed, verfing ich mich in einer Bannline.

 Hier nochmal den Verlauf der Tour auf der Karte.


-----> Across Sansara Album auf Flickr


    Mittwoch, 14. Januar 2015

    Quer durch Sansara (3) - Wintersport

    Das Wintersportgebiet Chamonix City besteht aus sechs kreuzförmig angelegten Regionen und bietet einige spannende Aktvitäten an. Eigenlich sollten hier im März 2014 die ersten Winterspiele in SL stattfinden (siehe Blog von Maddy auf Echt Virtuell), aber soweit ich weiß wurde daraus nichts.

    Chamonix City


    1. Bobbahn
    Gleich auf der ersten Region (Off Sides) ist die Bobbahn zu finden. Hat man den Startbereich auf dem Berg erklommen, kann dort ein schnittiger Bob gerezzt werden. Die rasante Fahrt im Eiskanal wird über die Pfeiltasten gesteuert und endet im Zielauslauf unter der Brücke (wenn man dort ankommt und nicht vorher aus der Kurve fliegt).
    Am Startpunkt der Bobbahn ist auch der Einstieg zur Snowboardstrecke, auch hier können Bretter kostenlos gerezzt werden.




    2. Neutrale Zone
    Die nächste Region heißt Neutral Zone und ist das Wohn- und Vergnügungsviertel des Wintersportgebietes. Diverse Kneipen und Hotels laden zum ausgiebigen Apre Ski ein.



    3. Eissport Zentrum

    Auf gleich drei Regionen ist das Eissportzentrum angesiedelt. Hier gibt es zwei riesige Hallen in der u.a die SL Eishockeyliga spielt und die Global Online Hockey Association (GOHA) ihr zu Hause hat.
    Auf der mittleren Region steht die Hall Of Fame der GOHA, wo die größten Spieler der Liga geehrte werden.
    Die Brooks Arena auf der linken Region im Kreuz ist sehr realitisch gestaltet und ich kann mir vorstellen das ein Eishockeyspiel ziemlich viel Spannung bietet. Theoretisch könnten einige hundert Zuschauer in der Halle ihrem Team zu jubel. Hinter der Arena schließt sich eine Curling-Halle an, die aber leider wie auch die Snowboard-Pipe nicht zugänglich waren.
    Brooks Arena
    Die zweite Arena auf der rechten Seite, die Cleary Ice Hockey Arena, hat ebenfalls stattliche Ausmaße. Gleich im Eingangsbereich kann man hier Schlittschuhe leihen um selbst auf dem Eis Kurven zu drehen. Auch mehrere Bowling Bahnen laden zum sportlichen Zeitvertreib ein. Die eigentlich Eishalle ist schlichter gehalten als die erste Arena. Dafür gibt es im hinteren Bereich der Halle kostenloses Hockey Equipment, von Schuhen, Uniformen, Schläger bis hin zu Helme.
    In beiden Hallen kann natürlich auch Eiskunstlauf ausgetragen werden.
    Cleary Ice Hockey Arena
    Sieger der Sportwettbewerbe könnten in der schmucken Veranstaltungshalle geehrt werden, für die anschließende Party ist hier auch alles nötige vorhanden.


    4. Skisprung
    Das zentrale Element der letzten Region ist das Skisprungzentrum mit einer funktionsfähigen Schanze.
    Zur Startposition kommt man entweder mit dem Sessellift oder über einen Teleporter im Auslaufbereich. Oben angekommen steht ein Giver mit Sprungskier zur Verfügung die man anziehen kann. Wie Skispringen funktioniert ist auf einer Infotafel ausführlich erklärt. Nach etwas Übung klappt das auch ganz gut, wenn man mal von diversen Stürzen bei der Landung absieht.



    Auf der Anzeigetafel im Landebereich werden die Flugdaten inkl. Haltungsnoten und Punkte angezeigt.
    Naja, der olle Atlan muss noch etwas üben.....



    Neben der Skischanze gibt es auch noch eine Slalomabfahrt, die aber nicht so prickelnd ist.

    Bei meinen Besuch waren kaum Leute anwesend, dieses Gebiet wirkt sehr verlassen. Ich könnte mir gut vorstellen das SL-Wintergames in der aktiven Community sehr gut angenommen werden würden und die Veranstaltung sicher erfolgreich und viel Spaß bieten kann. Natürlich braucht es dazu Leute die das alles organisieren.

    Nach diesen anstrengenden sportlichen Aktivitäten geht es nun bequem mit dem Helicopter Richtung Südosten mit dem Ziel Berthould Pass.

    Abflug

    Freitag, 9. Januar 2015

    Quer durch Sansara (2) - Alpiner Trail

    Die Reise mit der Loonetta endete ja ersteinmal an der Staumauer der Region Ganymed.  
    Ganymed ist übrings der größte Mond in  unserem Sonnensystem  und kreist um den Planeten Jupiter. Benannt wurde der Mond nach dem Jüngling Ganymed, einem Mundschenk der Götter und Geliebten des Zeus aus der griechischen Mythologie.
    Einige Sims um Ganymed sind nach Planetenmonden (oder der griech Mythologie) benannt, so findet man hier auch Europa, Io, Callisto, Metis (Jupitermonde) und Deimos (Mars) sowie einige Sagengestalten.

    Nun geht es mit dem geländegängigen R4 weiter in das Hochgebierge von Sansara. Hoffentlich geht die Heizung des alten Franzosen!

    Die Regionen in den schneebedeckten Gebieten sind nach bekannten Wintersportorten bennant, so findet man hier u.a Kitzbühl, Seefeld und Grindelwald. 


    1. Station: Chamonix
    Obwohl die Region den Namen eines bekannten noblen Skiortes in der Schweiz trägt, ist hiervon in SL nichts zu sehen. Neben diversen Gebäuden und einer Tankstelle gibt es noch ein Museum. Das Museum mit ein paar Bildern an der Wand ist nicht wirklich sehenswert, dafür kann man an der Tankstelle eine Rast machen und den Wagen checken lassen. 




    2. Station: Durango
    Über die Amundson Road geht es weiter und kurz nach der Regionsgrenze kommt eine YavaScript Pod Station. Von hier aus werden diverse Touren mit den Pods durch Sansara angeboten. Nach den Erfahrungen den ersten drei Regionsgrenzen ist vlt. so eine Tour einem SL-Vehikel vor zu ziehen?



    Die Straße führt  über einen Canyon,  der sich Richtung Westen aufweitet und nach Osten hin zu einem engen Wasserlauf wird. Unterhalb der Brücke beginnt der Alpin Byway Route 2, dessen Abzweig kurz vor der Brücke ist. 
    Den Canyon überquert man unterhalb der steinernden Brücke über die Brigde of Light. Aber Achtung, lange ist diese Brücke nicht stabil, das Licht löst sich auf und man landet im eiskalten Wasser.
    Auf der anderen Seite angekommen holpert der R4 weiter dem Ort Seefeld entgegen.




    3. Station: Seefeld

    Seefeld ist ein kleines schönes Dörfchen mit winterliche Häusern und einigen Wegen zum Spazieren gehen. Am Dorfplatz steht eine Infotafel zum Alpin Byway Route 2, auf dem man die Sehenswürdigkeiten dieser Regionen erfahren kann. Hier ist auch der Einstieg zu einem Skigebiet.
    Quelle: http://wiki.secondlife.com
    Die alpine Straße bringt uns weiter Richtung Zermatt, vorbei an schmucken Häsuern, Lawinenverbauungen und schneebedeckten Tannenbäumen.



    4. Station: Zermatt / Voss



    In Zermatt befindet sich ein gefrohrener See (aus Lindenwasser) auf dem u.a Schlittschuhlaufen möglich ist, mit bereitgestellten Hooverboards herumdüsen kann oder mit dem Auto übers Eis schlittert.

    ---> Teleport am See

    Von der Aussichtplattform am Ende des Weges ist beim Genuss eines Hot Dogs die Beobachtung von  Polarlichter ein Muß, die ab und an über dem gegenüberliegen Bergen leuchten.


    Am Zufluß des Sees sind zu beiden Seiten Talstationen von Skiliften (wo es auch FreeBee-Skier gibt), die den sportlichen Avatar auf den Berg transportiert. Ich habe mich für den rechten Lift entschieden, der in die Kanin Mountains fährt.


    An der Bergstation angekommen, steht eine Auswahl animierter Posebälle zur Verfügung mittels denen man elegant wieder zur Talstation schwingt oder in einer rasanten Schlittenfahrt den Berg hinab zu schießt.

     
    Weiter Infos zum Streckenabschnitt Durango bis Zermatt bietet das SL-Wiki:
    5. Station: Abfahrt Richtung Arosa
    Ich habe mich entschlossen meine eigenen Skier an zu schnallen und auf der Bergrückseite durch den Tiefschnee in Richtung des Bergdorfes Arosa zu wedeln.  Die Piste ist aber ziemlich steil!
     
    Schwarze Piste

     ---> Teleport Bergstation


    6. Station:  Arosa

    Kommt man in den Ort wird der skibegeisterte Avatar sogleich von volkstümlichen Gejodel empfangen, was meine Verweildauer ziemlich verkürzt hat. Das alpine Dörfchen ist im deutsch/österreichisch/schweizer Stilmix gehalten, Erzgebirgshop neben Trachtenladen.

    ---> Teleport Dorfplatz

    Nach kurzer Rast auf dem schneefreien Dorfplatz geht es weiter mit dem Ziel Loverland-Schlucht.
    Der kleine See (Lake Boreal) unterhalb des Dorfes wird von einer gedeckten Brücke überspannt die auf die Tourist Route 11 - Exploring the West of Snowlands, stößt. Der Endpunkt dieser Route ist die Schlucht.


    7. Station:  Loverland - Schlucht

    Ausser das in der Schlucht ein selbstfahrender Bus an der Begrenzungsmauer hängt bietet diese Landmarke nicht wirklich was sehenswertes. Am anderen Ausgang muss der Hooverantrieb des R4 wieder ran, da die Straße einen ca. 20 Meter hohen Absatzt hat.


    8. Station:  Fahrt nach Chamonix City


    Nach der Schlucht geht es auch ziemlich unspektakulär auf der Straße weiter bis zu einem Abzweig in östlicher Richtung. Hier biege ich ab und komme zum Portal von Chamonix City, den Wintersportregionen von LL - Second Life.



    Der Besuch dort ist Inhalt des nächsten Teiles.


    ----< Bilder der Tour bei Flickr